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23.04.13: VIENNA GALLERY WEEKEND

Erfolgreiche Tage für Wiener Galeristen


Die diesjährige Art Cologne, wichtigste deutsche Kunstmesse, neigt sich heute Ihrem Ende zu. Daniel Hug, seit 2008 Leiter der Art Cologne hat in den letzten Jahren die Menge der teilnehmenden Galerien reduziert. In diesem Jahr waren es 206 internationale Galerien. Der Open Space wurde durch die Nada abgelöst, in der 24 junge Galerien präsentiert wurden. Aus Wien war die Galerie Emanuel Layr mit Arbeiten der Künstlergruppe Mahony vertreten.

 

Insgesamt war die Stimmung bei den Galeristen positiv, einige konnten bereits am Tag der Eröffnung, letzten Donnerstag, die ersten Verkäufe melden, wenngleich generell konstatiert wurde, dass Impulskäufe bei Sammlern zurückgingen, also länger überlegt würde. Kurz vor dem Ende konnten wir mit einigen österreichischen Galeristen über ihre Erfahrungen in Köln sprechen. Teilgenommen haben aus (Österreich) Wien (Artelier Contemporary), Ernst Hilger, Christine König, Krinzinger, Krobath, Emanuel Layr, Nächst St. Stephan, (Thaddaeus Ropac), Ruberl und Elisabeth&Klaus Thoman.

 

Die Galerie Krobath konnte eine Arbeit des tschechischen Künstlers Dominik Lang an die Freunde der Art Cologne verkaufen, die in die Sammlung des Museums Ludwig geht. Ein großer Erfolg für den Künstler und die Galerie. Weiteres Interesse zogen bei Sammlern die Arbeiten von Esther Stocker auf sich. Besonders im Zusammenhang mit dem Galleryweekend, erlaube die Art Cologne der Galerie erste Kontakte zu knüpfen, mit Sammlern und Institutionen, die nächste Woche bereits in die Berliner Galerie kämen.

 

Nächst St. Stephan freute sich über reges Interesse von Sammlern und Institutionen an den Arbeiten  Heinrich Dunst, aber auch Imi Knoebel und Michael Budny. Auch Katharina Grosse, die sowohl am Stand als auch mit einer großen Arbeit vor der Messe vertreten war, erweckte das Interesse der Sammler (Arbeit vor der Messe gemeinsam mit Johann Koenig).

 

Das Hauptziel einer Messe sei der Verkauf, meinte Christine König, daran richte sich letztlich der Erfolg und war mit dem bisherigen Verlauf der Messe ganz zufrieden. Kontakte seien eher das Produkt jahrelanger Galeriearbeit – Messekontakte seien eher flüchtige Angelegenheiten. Sie war zufrieden über die INternationalität des Publikums, neben dem großen Anteil an Deutschen kamen auch Holländer und Schweizer auf die Messe.

Auch die Galerie Thoman, die ihre Messebeteiligungen in diesem Jahr sehr reduziert hat, war zufrieden. Bereits am Eröffnungstag fanden sich für die Werke Käufer. Eine ältere Arbeit von Jürgen Klauke ging an eine Sammlung aus Deutschland, Norbert Schwontowski in ein Kölner Museum und viele Interessierte für Tal R.

 

Insgesamt also durchaus erfolgreiche Tage in Köln für die Wiener Galeristen, die mit Freude dem Gallery Weekend in Wien entgegenblicken und ein intensives Programm bieten.

Vienna Gallery Weekend



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