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27.10.14: AllesWirdGut

Landmark für St. Pölten


Das Wiener Architekturbüro AllesWirdGut stellt das Zentrum für Technologie und Design vor, das in seinen Räumlichkeiten die neuen Lehrwerkstätten des WIFI Niederösterreich und der New Design University St. Pölten unter einem Dach vereint.

 

Anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums der New Design University wird es am
13. November um 12.00 Uhr für die Presse die Gelegenheit einer Architekturtour geben.

 

Für Details und Anmeldung kontaktieren Sie uns bitte: press@alleswirdgut.cc

 

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Leitgedanke der Architektur

Mit dem Zentrum für Technologie und Design – kurz tede-Z – wurde eine Einrichtung geschaffen, in der das Weiterbildungsangebot für technische Berufe mit universitärer Design- und Engineering-Ausbildung verknüpft wird.

 

Neben einer zeitgemäßen Arbeitsatmosphäre geht es vor allem um ein hohes Maß an Interdisziplinarität.

 

Die Kommunikation zwischen den verschiedenen NutzerInnen steht dementsprechend bei der architektonischen Konzeption im Mittelpunkt.

 

Ein gemeinsames Foyer verbindet alle Geschosse und öffentlichen Bereiche wie Auditorium, Pausen- und Präsentationszonen. Die Eingangshalle öffnet sich zum Innenhof, der einen großen Platz zwischen Neubau und dem bestehenden WIFI-Hauptgebäude aufspannt. Er funktioniert als zentraler Treffpunkt und bietet interessante Austauschmöglichkeiten.

 

Offene Begegnungszonen im Gebäude fördern Kommunikation und informelles Lernen. Großer Wert wurde auch auf eine spannende Durchmischung von Werkstätten, Studienplätzen und Seminarräumen gelegt, sodass sich Theorie und Praxis spontan verknüpfen können.

 

 

Architektur als Lehrbeispiel für angehende TechnikerInnen und DesignerInnen

Der zweite wesentliche Aspekt des Projektes ist Form und Funktion, innen und außen sichtbar zu machen. In der Erklärungder Wettbewerbsjury hieß es dazu: „Der Entwurf verspricht ein technisches Kleid in gestalterischer Perfektion.“

 

Markante V-Stützen formen den speziellen Charakter des tede-Z.
Die Konstruktion und Haustechnik des Bauwerks insgesamt offen zu legen und auf Verkleidungen zu verzichten, suggeriert nicht nur Klarheit, sondern fungiert geradezu als „Lehrbeispiel“ für die angehenden TechnikerInnen und DesignerInnen.

 

Reduktion auf das Wesentliche – dieser Grundsatz wurde auch in der Auswahl der verwendeten Materialien angewandt. Glas als thermische Hülle schafft maximale Transparenz. Beton als primärer Baustoff reflektiert die Nachbarschaft zum WIFI-Hauptgebäude, einem denkmalgeschützten Sichtbetongebäude aus der Hand von Karl Schwanzer.

 

Das neue Gebäude transportiert die Nutzung unverkennbar nach außen und schafft gleichzeitig den passenden Rahmen für Ideen und Projekte, die Auszubildende und Studierende hier in Zukunft interdisziplinär realisieren werden.

 

Fotos © AllesWirdGut Architektur/ Guilherme Silva Da Rosa
PRESS MATERIAL (70 MB / Images/ Plans/ Text)



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