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20.10.15: VdFS

Aktuelle Studie


Die Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden (VdFS) hat das Institut L&R Sozialforschung mit der Durchführung einer Studie zur Arbeits- und Lebenssituation der Filmschaffenden in Österreich beauftragt. Diese wird in Kooperation mit dem Dachverband der österreichischen Filmschaffenden und dessen Mitgliedsverbänden durchgeführt.

Anknüpfend an die allgemeine Studie des ehemaligen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) über die soziale Lage der Kunstschaffenden aus dem Jahr 2008 richtet die aktuelle Studie ihren Fokus speziell auf das österreichische Filmschaffen.

Die VdFS vergibt seit Beginn ihres Bestehens soziale Zuwendungen aus dem Fonds für soziale und kulturelle Einrichtungen (SKE) und ist daran interessiert, einen detaillierteren Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen der österreichischen Filmschaffenden zu bekommen. Dies nicht nur, um aus den Ergebnissen der Studie Rückschlüsse für die Weiterentwicklung ihrer Förderrichtlinien zu gewinnen, sondern auch um konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Filmschaffende in Österreich, insbesondere im Arbeits- und Sozialrecht, ableiten zu können.

Der Dachverband der Filmschaffenden hat bereits die Ergebnisse der Studie 2008 nachhaltig für politische Anliegen verwenden können. Die Ergebnisse, die das zunehmende Prekariat deutlich belegten, machten so viel Eindruck, dass Verbesserungen beispielsweise im Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetz und in der Arbeitslosenbetreuung erzielt werden konnten. Von der aktuellen Untersuchung erhoffen sich die VdFS und der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden nun weit tiefergehende Aufschlüsse, die dazu ermächtigen, gegenüber der Politik mit fundiertem Zahlenmaterial aufzutreten.

Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen der DIAGONALE 2016 in Graz präsentiert.

 

Pressetext (PDF Download)



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