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31.05.16: Gerda Leopold

Raumkino


„KARUSSELL“
Buch & Regie Gerda Leopold

Mit ihrem innovativen Filmprojekt „Karussell“ stellt Künstlerin und Filmemacherin Gerda Leopold eine experimentelle wie spannende Arbeit und zugleich ihren ersten Spielfilm vor. Strukturell angelehnt an Arthur Schnitzlers „Reigen“ und mit einem sog. Multikamera-Helm mit fünf Kameras zugleich gefilmt, setzt sich „Karussell“ aus der individuellen Sicht seiner Protagonisten mit zentralen Themen wie Liebe, Zugehörigkeit und Verantwortung auseinander. In einem eigens konzipierten Projektionsraum wird „Karussell“ für seine Betrachter zu einem unmittelbaren und unausweichlichen Kinoerlebnis.

Ausstellungstermine:

5. – 12. Juni 2016

Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

20. – 26. Juni 2016

Unteres Belvedere

Screenings täglich um 16.00 Uhr (English) & um 19.00 Uhr (Deutsch)

Kino um uns herum – Das Konzept von „Karussell“

In Gerda Leopolds Film tragen die in der jeweiligen Szene agierenden Figuren abwechselnd einen sog. Multikamera-Helm, auf dem fünf Kameras montiert sind, die vorne, links, rechts, oben und hinten zugleich aufnehmen. Jede Szene wird so also einmal aus der subjektiven Sicht der einen Figur, dann aus der Sicht der anderen aufgenommen und dann gegengeschnitten. Die mit dem Multikamera-Helm entstandenen fünf Filme werden dabei synchron an die vier Wände plus Decke eines eigens dafür konstruierten Vorführungsraumes (10m x 10m x 8m) projiziert. Der Zuschauer kann auf diese Weise die gesamte Bandbreite menschlichen Agierens unmittelbar aus der Sicht beider Protagonisten erleben und wird im Vorführungsraum unausweichlich Teil des Geschehens.

„Ich will herausfinden, welche Emotionen ich mit einem Film, der so erzählt wird, erzeugen kann. Nicht durch distanziertes, objektivierendes Beurteilen eines Geschehens, sondern durch fremdbestimmtes Eigenerleben und der Konfrontation mit einem tatsächlichen Gegenüber, das nicht irgendeinen anderen Protagonisten meint, sondern den Zuschauer selbst.“ – Gerda Leopold

Liebe, Zugehörigkeit & Verantwortung – Der Inhalt von „Karussell“

Gerda Leopold geht in ihrer filmischen Arbeit „Karussell“ zentralen Themen wie Liebe, Zugehörigkeit und Verantwortung nach. Behandelt werden diese Themenkomplexe in zehn Szenen und einer Rahmenhandlung: Zwei Menschen kommen in Wien an. Die Lyrikerin will nur umsteigen und weiterreisen, der Puppenspieler hat genug von seinen Tourneen und möchte endlich heimkehren zu Frau und Kind. Der Puppenspieler bringt die Lyrikerin dazu einen Tag in der Stadt zu verbringen. Beide gehen durch ihren Tag, treffen auf alte Beziehungen, stoßen auf neue und nach 24 Stunden ist nichts mehr so wie es war…

Presskit



KARUSSELL - Gerda Leopold - Making Of

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KARUSSELL - Gerda Leopold - Projektionsbox

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KARUSSELL - Gerda Leopold

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