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17.10.17: querkraft

Zwischen Kunst und Arbeitswelt


Der Betrieb Croma-Pharma ist geprägt durch ein sehr dynamisches Wachstum seiner Abteilungen, was im Widerspruch zur klassischen Zellenstruktur für Arbeitsplätze bei herkömmlichen Büroplanungen steht. querkraft begegnet dieser Tatsache mit einem völlig offenen Raumkonzept.

Auf zwei Geschoßebenen wurden flexibel angelegte Büro- und Arbeitszonen umgesetzt. Ein eigens entwickeltes modulares Möbel ermöglicht es, geschützte Ruhebereiche bzw. Kommunikationsräume zu schaffen. Durch eine präzise, „richtungslose“ Strukturierung der abgehängten Akustik- Deckenpaneele wurde die offene Raumführung zusätzlich unterstützt. Auch das oberste Geschoß ist als flexibles Plateau angelegt, auf dem ein offener, erweiterbarer Veranstaltungsbereich fließend in die pavillonartig arrangierten Büros der CEOs übergeht, aber auch gänzlich davon abtrennbar ist.

Fokus auf Gemeinschaft
Ein weiterer Schwerpunkt der Planung lag auf leicht zugänglichen Gemeinschaftszonen, die sich durch eine spezielle Farbgestaltung herausheben und die interne Kommunikation fördern. Im UG wurde außerdem ein großzügiger Fitnessraum für die MitarbeiterInnen realisiert. Ebenfalls im UG befindet sich die Kantine, die sich sowohl zu einem vorgesetzten Atrium im Außenraum als auch zum darüber liegenden Erdgeschoß hin öffnet und dadurch einen freundlichen und hellen Restaurantcharakter erhält.

Konzept und Kunst
Künstler und Farbtheoretiker Ingo Nussbaumer, setzte mit seiner das Restaurant und Atrium „umlaufenden“ Arbeit „Inkarnat“ konzeptionell bei der Spezialisierung des Pharmaunternehmens auf ästhetische Dermatologie an. Als ‚Inkarnat’ bezeichnet man in der bildenden Kunst den Hautton bzw. die Hautfarbe. In seinem Kunstwerk fächert er die in der klassischen Malerei dafür verwendete Farbpalette räumlich auf.
Für die Ausgestaltung der vertikalen Haupterschließung hat die österreichische Künstlerin Esther Stocker eine Wandmalerei konzipiert, die alle Gesetze der Geometrie auszuhebeln und damit visuell den Raum aufzulösen scheint.

Form und Rhythmus
Das Volumen des Baukörpers ist sehr schlicht und kompakt. Mittels variierender Fugenstärken und unterschiedlich breiter Alucobondelemente erhalten die Parapete der Bandfassade eine vertikale Rhythmisierung.

PRESSKIT_CROMA Firmensitz_querkraft



CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Peter Podpera

CROMA Firmensitz (c) Peter Podpera

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus

CROMA Firmensitz (c) Hertha Hurnaus